• Über die Ausstellung
  • Scope Basel

    • Künstler der Ausstellung 
    • Craig Alan

      Geboren 1971 in San Bernardino in Kalifornien führte der Weg von Craig Alan in jungen Jahren nach New Orleans und schließlich an die Universität von Alabama. Schon als Student erregte er Aufsehen. Preise und Auszeichnungen für seine künstlerischen Arbeiten bedeuteten keinen Stillstand, sondern vielmehr Anreiz, neue Ausdrucksformen in der Mixed-Media-Technik zu entwickeln. Ausgangspunkt seiner auf Holz und Leinwand realisierten Werke sind zunächst eigene Fotoaufnahmen von Menschengruppen. Durch aufwendige Bildauflösungen und optische Veränderungen entstehen anschließend unterschiedliche Choreografien, die oft Porträts bedeutender Künstlerpersönlichkeiten zum Vorbild haben.

      Peter Demetz

      Peter Demetz' geschnitzte Inszenierungen aus hellem Holz sind Momentaufnahmen alltäglicher Situationen, ohne jedoch Geschichten oder Handlungen zu beschreiben. Durch die bühnenhafte Einbettung der ProtagonistInnen in Schaukästen wird zeitlose Stille erzeugt und ein kontrastreiches Empfinden von Unendlichkeit und Freiheit versus Determination und gesellschaftlichem Zwang hervorgerufen. Die Szenen leben von der Distanz und der Nähe der Figuren und der architektonischen Elemente zueinander. Der Betrachter ist eingeladen, den Figuren des Künstlers Emotionen und Gedanken und den Settings Vorangegangenes und Bevorstehendes zuzuschreiben.

      Henning von Gierke

      Seit Jahren begeistert der Münchner Maler Henning von Gierke ein internationales Publikum mit seiner realistischen Malweise. Er hinterfragt in seinen Arbeiten unser Dasein im Kontext von Natur, Religion und Philosophie. Die klassischen Themen der Mythologie, des Christentums und der Religionen gehören ebenso zu seinem umfangreichen Oeuvre wie Portraits, Stillleben oder Interieurs. Nicht nur als Maler, auch als Regisseur und Bühnenbildner ist von Gierke weltweit gefragt. Für seine Filmausstattungen wurde er mit dem deutschen Filmpreis in Gold und dem silbernen Bären ausgezeichnet.

      Antonio Marra

      Antonio Marras abstrakte Arbeiten üben durch ihren verblüffenden Wandel von Form und Farbe eine außergewöhnliche Faszination aus. Jedes seiner multi-perspektivischen Gemälde enthält stets mehrere Bilder, die sich als ein lebendiges, bewegtes Kaleidoskop mit jedem Schritt verändern. Marras Kunst wird zum überraschenden Erlebnis, indem sie uns einzigartige visuelle und räumliche Effekte erfahren lässt. Der Maler hat zu einem ganz eigenen Stil gefunden, der die Techniken von Op-Art und Orphismus reflektiert und durch neue Varianten erweitert.

      Bas Meeuws

      Bas Meeuws ist ein junger Fotograf, welcher das traditionelle holländische Genre der Blumenstillleben neu inszeniert. Wie die Alten Meister komponiert er seine Werke Blüte für Blüte in voller Pracht. Das Resultat ist eine collagenhafte Fotografie, welche sich jenseits alles Vergänglichem bewegt. In seinen Blumenstücken vereint der Künstler so seine Hauptinteressen: Schönheit, Natur, technische Herausforderung, Ikonographie und Kunst. Mit all ihrer perfekten, jedoch digitalen Schönheit lassen die Werke den Glanz des niederländischen Goldenen Zeitalters neu erstrahlen.

      Medardus

      Der Künstler Medardus, der mit vollem Namen Camille Medardus Hagner heißt, entwickelt seine Gemäldezyklen mittels Spurensuche in der Vergangenheit. Für seine Ölgemälde kombiniert der Künstler Motive historischer Gemälde oder Fotografien mit eigenen Bildimaginationen und Geschöpfen sowie zeitgenössischen Themenbereichen aus Technik oder Raumfahrt. Medardus erschafft ambivalente, fremdartige Bildräume in denen Mensch, Tier und Maschine zu zeitlosen Ansichten verschmelzen. Der Maler lebt und arbeitet in der Schweiz.

      Yoshiyuki Miura

      Yoshiyuki Miuras Werke lassen sich als ordnender Eingriff in das allgegenwärtige Chaos begreifen. In seinen Skulpturen und Rauminstallationen reflektiert der japanische Künstler das Verhältnis von Raum und Zeit. Er lotet Kraft und Gegenkraft aus und bringt sie in einen harmonischen Zustand von Spannung und Ausgleich. Miura kreiert Objekte, die sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik, Einfachheit und Präzision auszeichnen und die mit der Wahrnehmung von Dreidimensionalität spielen.

      Salustiano

      Die Hauptthematik des spanischen Künstlers Salustiano ist das Portrait. Mit hoher ästhetischer Fertigkeit spielt der Künstler mit dem Auge des Betrachters, welchem er die faszinierend undurchdringlichen Blicke der von ihm portraitierten Charaktere gegenüberstellt und aussetzt. In oftmals über 60 Farbschichten arbeitet er die Gesichtszüge seiner teils androgyn wirkenden Protagonisten in feinster Präzision heraus. Diese sind stets vor einem einfarbigen oder weißen Hintergrund platziert und wirken - in beinahe manischer Eigenheit sich einem Vorgang geistiger oder physischer Art hingebend - von der Außenwelt getrennt und isoliert. Die mentale Versenkung oder auch instinktive Entschlossenheit und Kraft der Porträtieren, seien es auch zarte, junge Mädchen oder Buben, wird eindringlich spürbar.

      The main theme of Spanish artist Salustiano is the portrait. Highly aesthetically, the artist plays with the viewer's eye which he opposes and exposes the fascinating impenetrable glances of the characters he portrayes. Often in about 60 layers of paint he is carving out the facial features of his partly androgynous protagonists acting in finest precision. These are always placed against a plain or white background and seem – devoting themselves in almost manic peculiarity to mental or physical actions - isolated from the outside world. The intellectual immersion or instinctive decisiveness and power of the portrayed persons, wether they are delicate, young girls or boys, is strongly noticeable.

      El trabajo de Salustiano se centra ante todo en el retrato. Con un acabado extremadamente minucioso y estético, juega el artista con la propia mirada del espectador, la cual enfrenta con la penetrante casi desafiante mirada de sus retratados. Sus obras tienen de media unas 60 capas de pintura acrílica, que usa de fondo. De esta base va extrayendo con pintura al óleo los rasgos faciales de sus retratados, los cuales poseen muchas veces rasgos andróginos. El fondo monocromo, normalmente rojo, negro, blanco o rosa, hace que destaquen sus figuras dotándola de un aura genuina, aislándolas del mundo exterior. Salustiano, a su vez, juega con la mirada de sus retratados que miran muchas veces directamente al espectador, entrando en un dialogo directo con el público.

      Moto Waganari

      Lutz Wagner aka Moto Waganari entwirft transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.

      Danielle van Zadelhoff

      Im Jahr 2013 kaufte Danielle van Zadelhoff ihre erste Kamera und war von diesem Moment an von der Fotografie besessen. Die Kombination aus Fotografie und Faszination für die menschliche Psyche gibt ihren Werken eine unvergleichliche Stimmung, die niemanden unberührt lässt. Danielle van Zadelhoff verfügt über die Gabe Gefühle wiederzugeben, die jede Person das ganze Leben hindurch begleiten. In ihren Bildern spiegelt sich das volle Leben, Einsamkeit, Verletzlichkeit, Unschuld, die reinen Emotionen. Neben religiösen Bezügen gelingt es der Künstlerin auch eine historische Atmosphäre einzufangen. In ihren Bildern wird dies sichtbar durch ihre Liebe zum Detail und für Proportionen. Charakteristisch für van Zadelhoffs Arbeit ist auch der häufige Gebrauch von Claire-obscure, einer Technik, die besonders bei Malern in der Renaissance beliebt war.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Craig Alan, Peter Demetz, Henning von Gierke, Antonio Marra, Bas Meeuws, Medardus, Yoshiyuki Miura, Salustiano, Moto Waganari, Danielle van Zadelhoff