• Schwingung des Lichts
  • Über die Ausstellung
  • Schwingung des Lichts

    Am Freitag, den 18. Juni 2021 von 16 bis 21 Uhr, eröffnen wir die neue Ausstellung SCHWINGUNG DES LICHTS in der Heitsch Gallery mit neuen Werken von Christiane Grimm und Roland Helmer.

    Die „Schwingung des Lichts“ ist maßgebend für die Gestaltung von Raum mittels der Farbe. Mit diesem Konzept beschäftigen sich Christiane Grimm und Roland Helmer schon seit mehreren Jahrzehnten. Was beide Künstler vereint ist die Umsetzung dieses Gedankens in Kunstwerke und Objekte, die zwischen dem Zwei- und Dreidimensionalen schwanken. Die Heidelberger Künstlerin Christiane Grimm kreiert meist viereckige Objekte mit Prismen aus Glas. Als studierte Architektin konstruiert sie einen künstlichen Raum, in dem das Licht aufgefangen, durchbrochen und umgewandelt wird in ein dynamisches Spiel aus Farben und ihren Reflektionen. Die Farbe ist auch für den Münchner Altmeister der konkreten Malerei Roland Helmer seit den 1960er Jahren das Zentrum seiner künstlerischen Arbeit. Sein Spätwerk weist auf eine Vorliebe für reliefartige Oberflächen hin, denn diese verstärken die Dynamik aus Farbenwirkung und Perspektive des Betrachters. Der Lichteinfall auf das Kunstwerk bestimmt die Vibration der Oberflächen und macht sie zu einem bewegten Bild. Licht und die subtile Schwingung von Farbe im Raum erzeugen für den Betrachter eine vielschichtige Multiperspektivität im Grenzbereich von visueller Wahrnehmung.

    • Künstler der Ausstellung 
    • Christiane Grimm

      Christiane Grimm gestaltet ihre Bildobjekte meist als Räume aus verschiedenen Gläsern und Materialien, die sie so anordnet, dass die Durchbrechung des einen durch das andere eine kalkulierte und zugleich vitale Bildwelt erzeugt. Es sind poetische Gebilde und Scheinarchitekturen aus lichten, schwebenden Flächen – unbunt oder farbig. Die Anordnung der einzelnen Elemente unterwandert jeden Versuch einer eindeutigen perspektivischen Zuordnung. Zusätzlich irritieren optische Effekte die räumliche Wahrnehmung und kreieren ein offenes Feld zwischen Malerei, Plastik und Architektur.

      Roland Helmer

      Seit den 60er Jahren entwickelt Roland Helmer seine konstruktiv- konkreten Arbeiten mit größter Konsequenz. Sein abstrakt- geometrisches Frühwerk zeigt klare Formen, ruhige Flächen und beschränkt sich auf maximal 7 oder 8 leuchtende Farben. Die Formenvielfalt reduziert sich im Spätwerk auf schmale und breite Linien in einem senkrechten und waagrechten Bildaufbau. Die Farbpalette erweitert sich bei bestimmten Themen durch Abmischungen und Untermalungen mit weiß und schwarz.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Christiane Grimm, Roland Helmer