• PALM BEACH 2021 / FUTURE LAB 3D: ART IN A NEW CONTEXT
  • Über die Ausstellung
  • PALM BEACH 2021 / FUTURE LAB 3D: ART IN A NEW CONTEXT

    HEITSCH GALLERY nimmt virtuell an der Kunstmesse Palm Beach Modern and Contemporary / Art Wynwood teil, exklusiv und in Kollaboration mit Artsy vom 24. Feburar bis 14. März 2021. Wir präsentieren einzigartige künstlerische Positionen von: JIM AVIGNON, MARCO CASENTINI, STEFAN FAAS, HENNING VON GIERKE, ANGELA GLAJCAR, CHRISTIANE GRIMM, ROLAND HELMER, JESSUS HERNANDEZ, EIKE KÖNIG, ZSUZSANNA KÓRÓDI, ROMAN KLONEK, MARCK, ANTONIO MARRA, MEDARDUS, JUERGEN PAAS, DIRK SALZ, RALF SCHMERBERG, SLAVA SEIDEL und MOTO WAGANARI. Wir freuen uns, Sie auf unserem virtuellen MESSESTAND zu begrüßen!

    Unsere Ausstellung FUTURE LAB 3D wird nun verlängert bis zum 16. März, mit einem aktualisierten VIRTUELLEN RUNDGANG durch unsere Galerieräumlichkeiten, bei der Sie Galerist Jörg Heitsch empfängt. Die Erweiterung der Galerie in digitale Räume ist ein zentraler Ansatz in unserem neuen Ausstellungskonzept. Neue digitale Medien wie moderierte Artist Talks oder virtuelle Ausstellungen geben einen tieferen Einblick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens. Die Galerie von morgen - sie kommt zu Kunstinteressierten nach Hause und bietet eine neue Form des Galeriebesuchs - völlig unabhängig von Ort und Zeit.

    • Künstler der Ausstellung 
    • Ralf Schmerberg

      Ralf Schmerbergs künstlerische Praxis erforscht die Grenzen der Gesellschaft, um sie kontinuierlich zu erweitern und neu zu definieren. Dabei ist Schmerberg immer nah an den Menschen und dringt mit seinen Bildern in die Schichten der Humanitas vor, um eine Tiefe zu entwickeln, die emotionale Räume schafft. Schmerberg agiert instinktiv und lehnt die Idee einer inszenierten oder sorgfältig konstruierten Komposition ab, zugunsten intuitiver Momente, denen er im Bild Form gibt. Für Schmerberg ist die Kunst ein Mittel, seine spirituelle Suche zu verfolgen. Dieser fortwährende Prozess des Suchens und Findens ist letztlich das, was er in seinen Werken dokumentiert.

      Stefan Faas

      Die hochpolierten Oberflächen des Spiegelstahls erweitern die Skulpturen von Stefan Faas um eine weitere, entscheidende Dimension. Neben der Form und dem Bezug zum Raum tritt nun die Reflexion hinzu. 
Die gesamte Umgebung spiegelt sich ebenso wie der Betrachter in der blanken Oberfläche und wird somit zu einem Teil des Kunstwerks. 
Im übertragenen Sinne ist es eine Reflexion über das eigene Ich und das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. Diese inhaltliche Tiefe steht im Dialog zur formalen Konsequenz, und macht die Werke von Stefan Faas zu begehrenswerten Kunstwerken von zeitloser Ästhetik. 

Alle Körper haben im flüchtigen Vorübergehen alle ein verwandtes, anthropomorphes Erscheinungsbild, jedoch bei näherer Betrachtung der Skulpturen kommen hier sehr unterschiedliche Charaktere zum Ausdruck.
Das Erkennen der Feinheiten verlangt natürlich vom Betrachter ein erhebliches Maß an SICH EINLASSEN auf das Kunstwerk, wobei hier jeder Rezipient einen anderen, individuellen Erfahrungshorizont einfließen lässt.

      Marck

      Die Videoskulpturen des Schweizer Künstlers MARCK sind mehr als eine simple Kombination von Video und Skulptur: Sie sind die logische Folge einer intensiven Auseinandersetzung MARCKs mit Filmen und Videos, multimedialen Projekten, Perfomances, Musik und skulpturalen, kinetischen Objekten. Zentraler Aspekt in MARCKs Werken ist die Auseinandersetzung mit dem Menschen und seiner Gefühlswelt – die Suche nach einer Verknüpfung zwischen äußeren Einflüssen und inneren Zuständen.

      Henning von Gierke

      Seit Jahren begeistert der Münchner Maler Henning von Gierke ein internationales Publikum mit seiner realistischen Malweise. Er hinterfragt in seinen Arbeiten unser Dasein im Kontext von Natur, Religion und Philosophie. Die klassischen Themen der Mythologie, des Christentums und der Religionen gehören ebenso zu seinem umfangreichen Oeuvre wie Portraits, Stillleben oder Interieurs. Nicht nur als Maler, auch als Regisseur und Bühnenbildner ist von Gierke weltweit gefragt. Für seine Filmausstattungen wurde er mit dem deutschen Filmpreis in Gold und dem silbernen Bären ausgezeichnet.

      Christiane Grimm

      Christiane Grimm gestaltet ihre Bildobjekte meist als Räume aus verschiedenen Gläsern und Materialien, die sie so anordnet, dass die Durchbrechung des einen durch das andere eine kalkulierte und zugleich vitale Bildwelt erzeugt. Es sind poetische Gebilde und Scheinarchitekturen aus lichten, schwebenden Flächen – unbunt oder farbig. Die Anordnung der einzelnen Elemente unterwandert jeden Versuch einer eindeutigen perspektivischen Zuordnung. Zusätzlich irritieren optische Effekte die räumliche Wahrnehmung und kreieren ein offenes Feld zwischen Malerei, Plastik und Architektur.

      Angela Glajcar

      Angela Glajcars Papierskulpturen scheinen fast frei im Raum zu schweben. Sie vermitteln eine unnachahmliche Leichtigkeit und Schlichtheit. Gleichzeitig gibt die klare Reduktion des Materials, das weiße Papier, den Skulpturen eine unnachgiebige Klarheit. Geometrische Formen werden durch die einfache Geste des Reißens konterkariert. Zudem geben die Staffelung des Materials und das Spiel von Licht und Schatten auf verschiedenen Ebenen, dem Kunstwerk eine unnachahmliche Tiefe. Letztlich sorgen Angela Glajcars Skulpturen für Ruhe und Ausgeglichenheit.

      Antonio Marra

      Antonio Marras abstrakte Arbeiten üben durch ihren verblüffenden Wandel von Form und Farbe eine außergewöhnliche Faszination aus. Jedes seiner multi-perspektivischen Gemälde enthält stets mehrere Bilder, die sich als ein lebendiges, bewegtes Kaleidoskop mit jedem Schritt verändern. Marras Kunst wird zum überraschenden Erlebnis, indem sie uns einzigartige visuelle und räumliche Effekte erfahren lässt. Der Maler hat zu einem ganz eigenen Stil gefunden, der die Techniken von Op-Art und Orphismus reflektiert und durch neue Varianten erweitert.

      Dirk Salz

      Dirk Salz arbeitet an Gemälden, deren auffälligstes Merkmal ihre hochglänzenden Oberflächen sind. Diese kommen durch den Einsatz mehrschichtig aufgetragener, mit Pigmenten versehener Epoxidharze und die Versiegelung mit Polyurethanlack zustande. Die Bilder von Dirk Salz zielen immer auf die Erfahrung der Zeitlichkeit des Sehens. Sie fordern einen aktiven Betrachter, der sich die Zeit nimmt, sich vor den sich zunächst verschließenden Arbeiten hin und her, vor und zurück zu bewegen, den Blick jeweils neu zu fokussieren, um sich so langsam ihre Komplexität zu erschließen. Reflexion ist bei diesen Arbeiten also in zweierlei Form im Spiel: optisch als die Spiegelungseigenschaft der Bildoberflächen, rezeptionsästhetisch als die Reflexion des Betrachters auf seine eigene Seh-Erfahrung.

      Marco Casentini

      Marco Casentini erkundet in seiner Arbeit räumliche Dynamiken von Farbe, Textur und Form. Seine von der Gestaltung des städtischen Raums inspirierten Werke spiegeln sein Interesse an Geometrie sowie Architektur und eröffnen dem Betrachter mit ihrer leuchtenden, hellen Farbpalette die Stimmung der lebendigen Häuseranstriche Südkaliforniens und Mexikos. Er dekodiert die architektonischen Oberflächen und das, was er unmittelbar wahrnimmt – das kann zum Beispiel eine Achterbahn sein –, indem er die Entwürfe von ArchitektInnen, IngenieurInnen und StadtplanerInnen dekonstruiert und neu interpretiert. Monochromatische Werke, die Casentini aus seinen europäischen Erfahrungen generiert, weisen dunklere Farben mit ihren Variationen im Farbton auf.

      Eike König

      Eike König ist ein "weltbekannter Grafikdesigner" und Gründer & Kreativdirektor des Berliner Kreativkollektivs HORT. Eikes künstlerische Arbeit wird für seine konzeptionelle, emotionale, visuelle - manchmal spielerische, aber immer bewusste - Annäherung gefeiert. Eike ist auch Professor an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main.

      Roland Helmer

      Seit den 60er Jahren entwickelt Roland Helmer seine konstruktiv- konkreten Arbeiten mit größter Konsequenz. Sein abstrakt- geometrisches Frühwerk zeigt klare Formen, ruhige Flächen und beschränkt sich auf maximal 7 oder 8 leuchtende Farben. Die Formenvielfalt reduziert sich im Spätwerk auf schmale und breite Linien in einem senkrechten und waagrechten Bildaufbau. Die Farbpalette erweitert sich bei bestimmten Themen durch Abmischungen und Untermalungen mit weiß und schwarz.

      Jœrg Heitsch

      Jœrg Heitsch studierte freie Malerei am Art Institute of Chicago, sowie bei Jörg Immendorf und Helmut Sturm an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seine künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Minimalismus, konkreter Kunst und Op-Art. 1993 entwickelte er während eines Aufenthalts in San Francisco das fortlaufende Projekt „Opening Worlds“, das sich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst mit der Evolutionsgeschichte der Erde auseinandersetzt. Im Jahr 1994 gründete Jörg Heitsch am Münchner Gärtnerplatz die KUNSTNETZWERK Galerie für internationale zeitgenössische Kunst, die heute als Heitsch Gallery fortbesteht. Seine Arbeit als Galerist ist seit jeher geprägt von der inhaltlichen und formalen Auseinandersetzung als Künstler. Jörg Heitsch hat zahlreiche Kulturkonzepte an der Schnittstelle Kunst, Kommunikation & Markt entwickelt und umgesetzt.

      Udo Nöger

      Nögers Ziel ist es, die Lumineszenz von Farbe zu zeigen. Er ist bekannt für seine monochromatischen grauen Arbeiten, die erscheinen, als würden sie selbst Licht ausstrahlen. Nöger erreicht diesen Effekt, indem er mehrere Bahnen Stoff oder Leinwand auf einen Rahmen spannt, die wiederum vorher bemalt oder beschnitten wurden. Deshalb wirken die Arbeiten an manchen Stellen lichtdurchlässiger als an anderen. Nöger ist auch dafür bekannt, die Stoffunterseite zu bemalen und Materialien unterschiedlicher Stärke und Opakheit zu verwenden.

      Udo Nögers Gemälde, auf den ersten Blick ein gestischer Abstrakter Expressionismus, der in eine subtilere, leuchtende Palette blasser Silber- und Grautöne, Weiß und gebrochenes Weiß übergeht, verändern sich wenn der Beschauer seinen Standpunkt vor ihnen ändert sowie bei wechselndem Lichteinfall.

      Udo Nöger besuchte die Fachhochschule Bielefeld und studierte anschließend in Paderborn, Berlin und Spanien. Als Stipendiat des Heinz Nixdorf Instituts verweilte er u.a. in New York, NY und Denver, CO.

      Dirk Salz

      Dirk Salz arbeitet an Gemälden, deren auffälligstes Merkmal ihre hochglänzenden Oberflächen sind. Diese kommen durch den Einsatz mehrschichtig aufgetragener, mit Pigmenten versehener Epoxidharze und die Versiegelung mit Polyurethanlack zustande. Die Bilder von Dirk Salz zielen immer auf die Erfahrung der Zeitlichkeit des Sehens. Sie fordern einen aktiven Betrachter, der sich die Zeit nimmt, sich vor den sich zunächst verschließenden Arbeiten hin und her, vor und zurück zu bewegen, den Blick jeweils neu zu fokussieren, um sich so langsam ihre Komplexität zu erschließen. Reflexion ist bei diesen Arbeiten also in zweierlei Form im Spiel: optisch als die Spiegelungseigenschaft der Bildoberflächen, rezeptionsästhetisch als die Reflexion des Betrachters auf seine eigene Seh-Erfahrung.

      Jürgen Paas

      Jürgen Paas schafft Kreise, Rechtecke, Quadrate, Kuben und übersetzt sie in ein offenes Malereisystem, das Einzelaspekte wie Farbe, Form und Raum befragt. Hierbei verbindet er Systematik und Ordnung mit Zufall und Regellosigkeit, die sich in einer äußerst variantenreichen und sinnlichen Materialmalerei äußert. Auf die Wand gemalte, geklebte und montierte verschiedenfarbige Figurationen stehen im Dialog mit den darauf oder daneben platzierten Archivsystemen aus Halterungen, Farbtafeln oder Farbbändern. Das Zusammenspiel regelmäßiger geometrischer Formen suggeriert einen rhythmischen Raumklang, der im Kontext synästhetischer Wahrnehmung ein polyphones Gesamtkunstwerk zur Anschauung bringt.

      Jim Avignon

      Der schnelle Wechsel zwischen Sparten, Genres, Milieus und Kontexten ist Teil der künstlerischen Strategie Jim Avignons. Die Regeln des Kunstmarktes haben ihn noch nie interessiert, nur wenn es galt, sie zu brechen oder ironische Spielchen mit ihnen zu treiben. Gerne verwendet Avignon Billigmaterial und zerfetzt auch mal seine eigenen Werke, um sodann die Relikte an documenta-BesucherInnen zu verschenken. Seine fantastisch anmutenden, poppigen Bilder mit großen Farbflächen und klaren, schwarzen Umrisslinien sind Sittengemälde der Neuzeit.

      Das Künstlerinterview mit dem lokalen Sender München TV zur Ausstellung "up to date" (2021) in der Heitsch Gallery finden Sie HIER.

      Jessus Hernandez

      Jessus Hernandez lebt und arbeitet in Südkalifornien. Er ist ein autodidaktischer Künstler, der sich von der Vielfalt der Natur inspirieren lässt. Architektur und Natur verschmelzen in seinen Kreationen, in denen er leuchtende Farben, lineare Formen, Dimensionen, Licht und Raum einfließen lässt. So schafft er geometrisch-abstrakte Formen in einer Vielzahl von übereinanderliegenden Perspektiven. Schon immer fasziniert von der Anordnung von Formen und Linien in Stadtlandschaften, entwickelte er eine Liebe für architektonisches Design, die zur Grundlage für seine künstlerischen Visionen wurde.

      Slava Seidel

      Die magischen Kompositionen der russischen Malerin Slava Seidel visualisieren eine Welt zwischen Wahrheit und Illusion. Ihre Zeichnungen in Sepiatusche zeigen surreale Szenen vor beeindruckender Architektur-Kulisse, die ein Gefühl von Schwindel, Spannung und Dynamik provozieren. Sogar in Verzerrung meistert die Künstlerin die Darstellung der komplexesten Architekturformen - trotz der anspruchsvollen Tuschetechnik, die keine späteren Korrekturen erlaubt. Seidels technische Präzision ist ebenso bemerkenswert wie ihr Talent zur Bildimagination, das uns in unbekannte, phantastische Realitäten entführt.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Ralf Schmerberg, Stefan Faas, Marck, Henning von Gierke, Christiane Grimm, Angela Glajcar, Antonio Marra, Dirk Salz, Marco Casentini, Eike König, Roland Helmer, Jœrg Heitsch, Udo Nöger, Dirk Salz, Jürgen Paas, Jim Avignon, Jessus Hernandez, Slava Seidel