• Masters of Light
  • Über die Ausstellung
  • Masters of Light

    • Künstler der Ausstellung 
    • Moto Waganari

      Lutz Wagner aka Moto Waganari entwirft transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.

      Yoshiyuki Miura

      Yoshiyuki Miuras Werke lassen sich als ordnender Eingriff in das allgegenwärtige Chaos begreifen. In seinen Skulpturen und Rauminstallationen reflektiert der japanische Künstler das Verhältnis von Raum und Zeit. Er lotet Kraft und Gegenkraft aus und bringt sie in einen harmonischen Zustand von Spannung und Ausgleich. Miura kreiert Objekte, die sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik, Einfachheit und Präzision auszeichnen und die mit der Wahrnehmung von Dreidimensionalität spielen.

      Peter Demetz

      Peter Demetz' geschnitzte Inszenierungen aus hellem Holz sind Momentaufnahmen alltäglicher Situationen, ohne jedoch Geschichten oder Handlungen zu beschreiben. Durch die bühnenhafte Einbettung der ProtagonistInnen in Schaukästen wird zeitlose Stille erzeugt und ein kontrastreiches Empfinden von Unendlichkeit und Freiheit versus Determination und gesellschaftlichem Zwang hervorgerufen. Die Szenen leben von der Distanz und der Nähe der Figuren und der architektonischen Elemente zueinander. Der Betrachter ist eingeladen, den Figuren des Künstlers Emotionen und Gedanken und den Settings Vorangegangenes und Bevorstehendes zuzuschreiben.

      Hans Kotter

      Die skulpturalen Leuchtkästen von Hans Kotter gleichen malerisch-farbigen und grafisch-strukturierten Objekten, welche im Rhythmus der Wiederholung und Reihung und der Erfindung neuer Formen und Konzeptionen einen gleichzeitig konzeptionellen wie spielerischen Reichtum entfalten. Die Leuchtkörper transformieren zu autonomen Wesen, zu Lichtskulpturen, welche den Raum nicht nur farbig verändern, vielmehr auch räumlich neu strukturieren, ihm einen neuen Rhythmus geben.

      Christiane Grimm

      Christiane Grimm gestaltet ihre Bildobjekte meist als Räume aus verschiedenen Gläsern und Materialien, die sie so anordnet, dass die Durchbrechung des einen durch das andere eine kalkulierte und zugleich vitale Bildwelt erzeugt. Es sind poetische Gebilde und Scheinarchitekturen aus lichten, schwebenden Flächen – unbunt oder farbig. Die Anordnung der einzelnen Elemente unterwandert jeden Versuch einer eindeutigen perspektivischen Zuordnung. Zusätzlich irritieren optische Effekte die räumliche Wahrnehmung und kreieren ein offenes Feld zwischen Malerei, Plastik und Architektur.

      Marck

      Die Videoskulpturen des Schweizer Künstlers MARCK sind mehr als eine simple Kombination von Video und Skulptur: Sie sind die logische Folge einer intensiven Auseinandersetzung MARCKs mit Filmen und Videos, multimedialen Projekten, Perfomances, Musik und skulpturalen, kinetischen Objekten. Zentraler Aspekt in MARCKs Werken ist die Auseinandersetzung mit dem Menschen und seiner Gefühlswelt – die Suche nach einer Verknüpfung zwischen äußeren Einflüssen und inneren Zuständen.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Moto Waganari, Yoshiyuki Miura, Peter Demetz, Hans Kotter, Christiane Grimm, Marck