• Kunst 13 Zürich
  • Über die Ausstellung
  • Kunst 13 Zürich

    Besuchen Sie uns auch dieses Jahr wieder auf der "Kunst 13 Zürich - Messe für internationale zeitgenössische Kunst". Wir präsentieren Ihnen ausgewählte Werke von Marc Fromm, Antonio Marra, Herbert Mehler, Yoshiyuki Miura, Slava Seidel, Jorge Villalba, Moto Waganari und Martin Willig.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Stand B6

    ABB-Halle 550
    Ricarda-Huch-Strasse
    8050 Zürich
    Ehemalige Fabrikhallen
 hinter dem Bahnhof Zürich-Oerlikon.

    Preview (Nur mit Einladung): Mittwoch, 30. Oktober 2013, 16 bis 22 Uhr
    Vernissage: Donnerstag, 31. Oktober 2013, 16 bis 22 Uhr

    Öffnungszeiten:
    Donnerstag, 31. November 16 - 22 Uhr
    Freitag, 1. November 12 - 21 Uhr
    Samstag / Sonntag, 2./3. November 11-19 Uhr

    Weitere Informationen zur Anfahrt und zum Programm der Kunst 13 Zürich finden Sie unter:
    http://kunstzuerich.ch/kunst13/de/informationen/

    • Künstler der Ausstellung 
    • Marc Fromm

      Marc Fromms geschnitzte Reliefbilder und Skulpturen reflektieren Ausschnitte unserer täglichen Gegenwartskultur. Dabei setzt er sich mit den Werten und Qualitäten unserer Zeit
      auseinander. Der Künstler verarbeitet zeitgenössische Motive mit der Technik und Brillianz traditioneller, altmeisterlicher Schnitzkunst. Kirchliche Altartafeln deutet er zu modernen Werbetafeln um und ersetzt die religiösen Verheißungen durch die Versprechungen der Hochglanzmagazine. Marc Fromm thematisiert den heiligen Schein der Konsumwelt und demaskiert die Werbe-Klischees unserer Zeit.

      Henning von Gierke

      Seit Jahren begeistert der Münchner Maler Henning von Gierke ein internationales Publikum mit seiner realistischen Malweise. Er hinterfragt in seinen Arbeiten unser Dasein im Kontext von Natur, Religion und Philosophie. Die klassischen Themen der Mythologie, des Christentums und der Religionen gehören ebenso zu seinem umfangreichen Oeuvre wie Portraits, Stillleben oder Interieurs. Nicht nur als Maler, auch als Regisseur und Bühnenbildner ist von Gierke weltweit gefragt. Für seine Filmausstattungen wurde er mit dem deutschen Filmpreis in Gold und dem silbernen Bären ausgezeichnet.

      Matej Košir

      Matej Košir ist ein Meister der Täuschung. Sein Labor ist das Bildarchiv der Kunstgeschichte. Als Grenzgänger der Kunstgattungen baut er die gemalten Stillleben bekannter Altmeister als Skulpturen nach, um sie anschließend in das moderne Medium der Fotografie zu übertragen. Was ist nun Original und was Reproduktion? Der slowenische Künstler hinterfragt unseren Umgang mit kunsthistorischen Meisterwerken im Zeitalter massenmedialer Reproduzierbarkeit. Und zeigt wie Ikonen der Kunstgeschichte zum zuckersüßen Fetisch werden.

      Antonio Marra

      Antonio Marras abstrakte Arbeiten üben durch ihren verblüffenden Wandel von Form und Farbe eine außergewöhnliche Faszination aus. Jedes seiner multi-perspektivischen Gemälde enthält stets mehrere Bilder, die sich als ein lebendiges, bewegtes Kaleidoskop mit jedem Schritt verändern. Marras Kunst wird zum überraschenden Erlebnis, indem sie uns einzigartige visuelle und räumliche Effekte erfahren lässt. Der Maler hat zu einem ganz eigenen Stil gefunden, der die Techniken von Op-Art und Orphismus reflektiert und durch neue Varianten erweitert.

      Herbert Mehler

      Herbert Mehlers amorphe Stahlskulpturen verweisen auf archaische Urformen der Natur und Geometrie. Assoziationen an Pflanzen, Blüten und Knospen werden wach. „Ich glaube, jeder trägt einen Kanon der Urformen in sich, die kulturübergreifend in der menschlichen Wahrnehmung verankert sind“, so Mehler. Der Künstler verbindet Organisches mit Tektonischem – so erinnert allein die lamellenhafte Oberfläche seiner Objekte an Baumrinde, aber auch an antike Säulen. Sanfte Schwünge dynamisieren die Skulpturen und laden sie energetisch auf. Als eine Metapher auf organische Wachtumsprozesse und die Energie des Lebens laden Mehlers harmonische, formschöne Skulpturen zu meditativer Ruhe und Kontemplation ein.
      Mit internationalen Ausstellungen und zahlreichen Ankäufen durch Museen und für den öffentlichen Raum hat sich Herbert Mehler einen Namen gemacht. Aktuell lebt und arbeitet der Künstler in Berlin und Riedenheim bei Würzburg.

      Yoshiyuki Miura

      Yoshiyuki Miuras Werke lassen sich als ordnender Eingriff in das allgegenwärtige Chaos begreifen. In seinen Skulpturen und Rauminstallationen reflektiert der japanische Künstler das Verhältnis von Raum und Zeit. Er lotet Kraft und Gegenkraft aus und bringt sie in einen harmonischen Zustand von Spannung und Ausgleich. Miura kreiert Objekte, die sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik, Einfachheit und Präzision auszeichnen und die mit der Wahrnehmung von Dreidimensionalität spielen.

      Slava Seidel

      Die magischen Kompositionen der russischen Malerin Slava Seidel visualisieren eine Welt zwischen Wahrheit und Illusion. Ihre Zeichnungen in Sepiatusche zeigen surreale Szenen vor beeindruckender Architektur-Kulisse, die ein Gefühl von Schwindel, Spannung und Dynamik provozieren. Sogar in Verzerrung meistert die Künstlerin die Darstellung der komplexesten Architekturformen - trotz der anspruchsvollen Tuschetechnik, die keine späteren Korrekturen erlaubt. Seidels technische Präzision ist ebenso bemerkenswert wie ihr Talent zur Bildimagination, das uns in unbekannte, phantastische Realitäten entführt.

      Jorge Villalba

      Jorge Villalbas fesselnder Hyperrealismus und die altmeisterliche Perfektion seiner Maltechnik stellen nur die Phase einer ästhetischen Bewunderung seiner Kunst dar. Das Augenmerk richtet sich bald auf die Genialität seiner modernen Interpretationen von mythologischen und biblischen Themen, die eine tiefere Auseinandersetzung provozieren. Dem spanischen Maler gelingt es, die Kunstgeschichte neu zu erfinden, indem er bislang ungesehene Prototypen kreiert. Seine Kunst bleibt universell, da sie die unvergänglichen Fragen des Lebens und des Menschseins stellt.

      Moto Waganari

      Moto Waganari entwirft transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.

      Martin Willing

      Martin Willings Skulpturen basieren stets auf einfachen geometrischen Formen und lassen sich stilistisch der konkreten Kunst sowie der Minimal Art zuordnen. Ihren besonderen künstlerischen und ästhetischen Reiz entfalten seine Kunstwerke jedoch erst durch die Freisetzung der im Material angelegten Eigenkräfte, die sich in formschöpferischen Bewegungen äußern. Der studierte Künstler und Physiker lebt und arbeitet in Köln.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Marc Fromm, Henning von Gierke, Matej Košir, Antonio Marra, Herbert Mehler, Yoshiyuki Miura, Slava Seidel, Jorge Villalba, Moto Waganari, Martin Willing