• ART KARLSRUHE
  • Über die Ausstellung
  • ART KARLSRUHE

    In der diesjährigen Ausgabe werden Sie Werke von internationalen Künstlern, wie Marco Casentini, Stefan Faas, Roland Helmer, Eike König und Ralf Schmerberg, entdecken können.

    Darüber hinaus, präsentiert der figurative Künstler Henning von Gierke sein neuestes Projekt in einer One Artist Show: Die 12 Elemente. Eine Serie von zwölf Gemälden, in denen die bekannten vier Elemente auf zwölf Bilder erweitert werden und sich mit ineinander übergehende Daseinsfragen verbinden.

    Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, uns vom 7. bis zum 10. Juli 2022, in der Halle 1 H1/A12 zu besuchen.

    • Künstler der Ausstellung  
    • Marco Casentini

      Marco Casentini erkundet in seiner Arbeit räumliche Dynamiken von Farbe, Textur und Form. Seine von der Gestaltung des städtischen Raums inspirierten Werke spiegeln sein Interesse an Geometrie sowie Architektur und eröffnen dem Betrachter mit ihrer leuchtenden, hellen Farbpalette die Stimmung der lebendigen Häuseranstriche Südkaliforniens und Mexikos. Er dekodiert die architektonischen Oberflächen und das, was er unmittelbar wahrnimmt – das kann zum Beispiel eine Achterbahn sein –, indem er die Entwürfe von ArchitektInnen, IngenieurInnen und StadtplanerInnen dekonstruiert und neu interpretiert. Monochromatische Werke, die Casentini aus seinen europäischen Erfahrungen generiert, weisen dunklere Farben mit ihren Variationen im Farbton auf.

      Stefan Faas

      Die hochpolierten Oberflächen des Spiegelstahls erweitern die Skulpturen von Stefan Faas um eine weitere, entscheidende Dimension. Neben der Form und dem Bezug zum Raum tritt nun die Reflexion hinzu. 
Die gesamte Umgebung spiegelt sich ebenso wie der Betrachter in der blanken Oberfläche und wird somit zu einem Teil des Kunstwerks. 
Im übertragenen Sinne ist es eine Reflexion über das eigene Ich und das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. Diese inhaltliche Tiefe steht im Dialog zur formalen Konsequenz, und macht die Werke von Stefan Faas zu begehrenswerten Kunstwerken von zeitloser Ästhetik. 

Alle Körper haben im flüchtigen Vorübergehen alle ein verwandtes, anthropomorphes Erscheinungsbild, jedoch bei näherer Betrachtung der Skulpturen kommen hier sehr unterschiedliche Charaktere zum Ausdruck.
Das Erkennen der Feinheiten verlangt natürlich vom Betrachter ein erhebliches Maß an SICH EINLASSEN auf das Kunstwerk, wobei hier jeder Rezipient einen anderen, individuellen Erfahrungshorizont einfließen lässt.

      Roland Helmer

      Seit den 60er Jahren entwickelt Roland Helmer seine konstruktiv- konkreten Arbeiten mit größter Konsequenz. Sein abstrakt- geometrisches Frühwerk zeigt klare Formen, ruhige Flächen und beschränkt sich auf maximal 7 oder 8 leuchtende Farben. Die Formenvielfalt reduziert sich im Spätwerk auf schmale und breite Linien in einem senkrechten und waagrechten Bildaufbau. Die Farbpalette erweitert sich bei bestimmten Themen durch Abmischungen und Untermalungen mit weiß und schwarz.

      Eike König

      Eike König ist ein "weltbekannter Grafikdesigner" und Gründer & Kreativdirektor des Berliner Kreativkollektivs HORT. Eikes künstlerische Arbeit wird für seine konzeptionelle, emotionale, visuelle - manchmal spielerische, aber immer bewusste - Annäherung gefeiert. Eike ist auch Professor an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main.

      Ralf Schmerberg

      Ralf Schmerbergs künstlerische Praxis erforscht die Grenzen der Gesellschaft, um sie kontinuierlich zu erweitern und neu zu definieren. Dabei ist Schmerberg immer nah an den Menschen und dringt mit seinen Bildern in die Schichten der Humanitas vor, um eine Tiefe zu entwickeln, die emotionale Räume schafft. Schmerberg agiert instinktiv und lehnt die Idee einer inszenierten oder sorgfältig konstruierten Komposition ab, zugunsten intuitiver Momente, denen er im Bild Form gibt. Für Schmerberg ist die Kunst ein Mittel, seine spirituelle Suche zu verfolgen. Dieser fortwährende Prozess des Suchens und Findens ist letztlich das, was er in seinen Werken dokumentiert.

      Henning von Gierke

      Seit Jahren begeistert der Münchner Maler Henning von Gierke ein internationales Publikum mit seiner realistischen Malweise. Er hinterfragt in seinen Arbeiten unser Dasein im Kontext von Natur, Religion und Philosophie. Die klassischen Themen der Mythologie, des Christentums und der Religionen gehören ebenso zu seinem umfangreichen Oeuvre wie Portraits, Stillleben oder Interieurs. Nicht nur als Maler, auch als Regisseur und Bühnenbildner ist von Gierke weltweit gefragt. Für seine Filmausstattungen wurde er mit dem deutschen Filmpreis in Gold und dem silbernen Bären ausgezeichnet.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Marco Casentini, Stefan Faas, Roland Helmer, Eike König, Ralf Schmerberg, Henning von Gierke