• Crunch Time
  • Über die Ausstellung
  • Crunch Time

    Crunch Time ist der Titel der Ausstellung, aus dem Sport entliehen, wo von allen Spielern das Beste gefordert wird, wenn es um die entscheidenden Momente, um den Einsatz größtmöglicher Energie für einen bedeutsamen Sieg geht. Jetzt auf die Kunst übertragen steht Crunchtime für einen optimistischen und intensiven Neustart.

    Die Kategorien Bild, Bildobjekt, Plastik oder Installation lassen sich in den präsentierten Kunstwerken kaum festlegen und sind im Zusammenspiel mit Licht, Zeit und Raum für den Betrachter und das Publikum als multiperspektivisches Erlebnis inszeniert.

    In JÜRGEN PAAS ' Werken lassen sich die Kategorien Bild, Bildobjekt, Plastik oder Installation kaum getrennt voneinander festlegen und sind im Zusammenspiel mit Licht, Zeit und Raum für den Betrachter und das Publikum als multiperspektivisches Erlebnis inszeniert. In seinen Objekten und Installationen bewegt er sich als Grenzgänger zwischen den künstlerischen Gattungen konkreter, minimalistischer, serieller Malerei und Skulptur und läßt im Zusammenspiel von Farbe, Form und Bildobjekten virtuose rhythmische Raumklänge entstehen.

    DIRK SALZ bezieht sich auf die gesamte Tradition der abstrakten konkreten Malerei und behandelt in seiner Arbeit die unterschiedlichen Formen der menschliche Wahrnehmung wie auch deren Zusammenhang mit der Unzulänglichkeit des Verstandes. Salz hinterfragt mit seinen Arbeiten - deren wohl auffälligstes Merkmal ihre oft hochglänzenden Oberflächen sind - die Grenzen zwischen Malerei und Objekt. Reflexion ist bei diesen Arbeiten in zweierlei Form im Spiel: optisch als die Spiegelungseigenschaft der Bildoberflächen, rezeptionsästhetisch als die eigene Seh-Erfahrung des Betrachters.

    • Künstler der Ausstellung 
    • Jürgen Paas

      Jürgen Paas schafft Kreise, Rechtecke, Quadrate, Kuben und übersetzt sie in ein offenes Malereisystem, das Einzelaspekte wie Farbe, Form und Raum befragt. Hierbei verbindet er Systematik und Ordnung mit Zufall und Regellosigkeit, die sich in einer äußerst variantenreichen und sinnlichen Materialmalerei äußert. Auf die Wand gemalte, geklebte und montierte verschiedenfarbige Figurationen stehen im Dialog mit den darauf oder daneben platzierten Archivsystemen aus Halterungen, Farbtafeln oder Farbbändern. Das Zusammenspiel regelmäßiger geometrischer Formen suggeriert einen rhythmischen Raumklang, der im Kontext synästhetischer Wahrnehmung ein polyphones Gesamtkunstwerk zur Anschauung bringt.

      Dirk Salz

      Dirk Salz arbeitet an Gemälden, deren auffälligstes Merkmal ihre hochglänzenden Oberflächen sind. Diese kommen durch den Einsatz mehrschichtig aufgetragener, mit Pigmenten versehener Epoxidharze und die Versiegelung mit Polyurethanlack zustande. Die Bilder von Dirk Salz zielen immer auf die Erfahrung der Zeitlichkeit des Sehens. Sie fordern einen aktiven Betrachter, der sich die Zeit nimmt, sich vor den sich zunächst verschließenden Arbeiten hin und her, vor und zurück zu bewegen, den Blick jeweils neu zu fokussieren, um sich so langsam ihre Komplexität zu erschließen. Reflexion ist bei diesen Arbeiten also in zweierlei Form im Spiel: optisch als die Spiegelungseigenschaft der Bildoberflächen, rezeptionsästhetisch als die Reflexion des Betrachters auf seine eigene Seh-Erfahrung.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Jürgen Paas, Dirk Salz