• Über die Ausstellung
  • CONTEXT New York

    • Künstler der Ausstellung 
    • Victor Vasarely

      Victor Vasarely war ein französischer Maler und Grafiker ungarischer Abstammung. Er zählt zu den Mitbegründern der künstlerischen Richtung Op-Art. Ab 1944 widmete er sich ausschließlich dem Malen. In diesem Jahr stellte er das erste Mal in der Galerie Denise René in Paris aus. Hier zeigte er neben Schachbrettmustern und sich widerstrebenden Mustern auch figürliche Motive. Ab 1947 konzentrierte sich Vasarely auf konstruktiv geometrische, abstrakte Motive.

      In den 1950er Jahren entwickelte er sein Programm einer kinetischen Kunst. In seinem Gelben Manifest (Manifest Jaune) zur Gruppenausstellung Le Mouvement bei Denise René (1955) forderte er das Kunstwerk als Prototyp – mit den Eigenschaften Wiederholbarkeit als serielle Vervielfältigbarkeit und eine über die Kunst hinausreichende Anwendbarkeit seiner Formen. Er erfüllte diese Vorgaben: Seine eigenen Bilder und Skulpturen sind jetzt gekennzeichnet durch das aggressive Zusammenspiel von standardisierten Grundformen und Farben, die auf verschiedene Arten zu Mustern zusammengesetzt werden.

      Keith Haring

      Dank seines unverkennbaren Stils ist Keith Haring ein fester Bestandteil
      der Pop-Kultur. Um den Reaktionismus der Reagan-Ära
      anzuprangen, bildete er die NYC Straßenkultur der 80er Jahre mit
      seinen Arbeiten ab. Seine ikonischen “characters” bevölkern die
      Leinwände und erzählen von Geburt, Tod und Sexualität.

      Albert Paley

      Albert Paley, der seit über 40 Jahren in seinem Atelier in Rochester New York arbeitet, ist der erste Metall Bildhauer, der die begehrte "Institute Honor" erhalten hat, die vom American Institute of Architects verliehen wird. "Die Faszination von Paleys Kunst beruht auf seinem intrinsischen Gefühl der Integration von Kunst und Architektur", wie ein Architekt sagte. Paley, ein angesehener Professor, hat einen Stiftungslehrstuhl am College of Imaging Arts and Sciences am Rochester Institute of Technology inne.

      Sowohl von öffentlichen Institutionen als auch von privaten Firmen beauftragt, hat Paley mehr als 50 ortsspezifische Arbeiten verwirklicht. Einige bemerkenswerte Beispiele sind die Portaltüren für die Renwick Galerie der Smithsonian Institution in Washington DC, ein zeremonieller Torbogen in Philadelphia, die Portal Gates für die New York State Senat Chambers in Albany, Sentinel, eine monumentale Skulptur für das Rochester Institute of Technologie, sowie eine 65 Fuß große Skulptur für den Eingangsbereich von Bausch and Lomb's Hauptsitz in Rochester, NY. Zu den kürzlich abgeschlossenen Arbeiten gehören drei Skulpturen für die Nationalhafen-Entwicklung in der Nähe von Washington DC, ein Torbogen namens Animals Always für den St. Louis Zoo, ein Tor für die Cleveland Botanical Gardens in Cleveland, OH, ein skulpturales Relief für Wellington Place, Toronto, Kanada, eine Skulptur für die Konzernzentrale von Klein Steel, Rochester, NY sowie ein zeremonieller Eingang für die Iowa State University in Ames.

      Zahlreiche Werke von Albert Paley befinden sich in den ständigen Sammlungen großer Museen, darunter das Metropolitan Museum of Art in New York, das Museum of Fine Arts in Boston, das Museum of Fine Arts in Houston und das Victoria and Albert Museum in London.

      Paley erhielt die Ehrendoktorwürde von der University of Rochester im Jahr 1989, der Staatlichen Universität New York in Brockport 1996, der St. Lawrence University im Bundesstaat New York im Jahr 1997 und der Universität Göteborg in Schweden im Jahr 2012.

      Angela Glajcar

      Angela Glajcar verbindet Gegensätze. Ihre Papierskulpturen schweben frei im Raum oder bilden massive Blöcke. Sie wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Terforation nennt Angela Glajcar die Kuben aus weißen Papieren. Ihre streng geometrische Form wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder verschieden große Öffnungen. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.

      Medardus

      Der Künstler Medardus, der mit vollem Namen Camille Medardus Hagner heißt, entwickelt seine Gemäldezyklen mittels Spurensuche in der Vergangenheit. Für seine Ölgemälde kombiniert der Künstler Motive historischer Gemälde oder Fotografien mit eigenen Bildimaginationen und Geschöpfen sowie zeitgenössischen Themenbereichen aus Technik oder Raumfahrt. Medardus erschafft ambivalente, fremdartige Bildräume in denen Mensch, Tier und Maschine zu zeitlosen Ansichten verschmelzen. Der Maler lebt und arbeitet in der Schweiz.

      Bas Meeuws

      Bas Meeuws ist ein junger Fotograf, welcher das traditionelle holländische Genre der Blumenstillleben neu inszeniert. Wie die Alten Meister komponiert er seine Werke Blüte für Blüte in voller Pracht. Das Resultat ist eine collagenhafte Fotografie, welche sich jenseits alles Vergänglichem bewegt. In seinen Blumenstücken vereint der Künstler so seine Hauptinteressen: Schönheit, Natur, technische Herausforderung, Ikonographie und Kunst. Mit all ihrer perfekten, jedoch digitalen Schönheit lassen die Werke den Glanz des niederländischen Goldenen Zeitalters neu erstrahlen.

      Moto Waganari

      Lutz Wagner aka Moto Waganari entwirft transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.

      Craig Alan

      Geboren 1971 in San Bernardino in Kalifornien führte der Weg von Craig Alan in jungen Jahren nach New Orleans und schließlich an die Universität von Alabama. Schon als Student erregte er Aufsehen. Preise und Auszeichnungen für seine künstlerischen Arbeiten bedeuteten keinen Stillstand, sondern vielmehr Anreiz, neue Ausdrucksformen in der Mixed-Media-Technik zu entwickeln. Ausgangspunkt seiner auf Holz und Leinwand realisierten Werke sind zunächst eigene Fotoaufnahmen von Menschengruppen. Durch aufwendige Bildauflösungen und optische Veränderungen entstehen anschließend unterschiedliche Choreografien, die oft Porträts bedeutender Künstlerpersönlichkeiten zum Vorbild haben.

      Antonio Marra

      Antonio Marras abstrakte Arbeiten üben durch ihren verblüffenden Wandel von Form und Farbe eine außergewöhnliche Faszination aus. Jedes seiner multi-perspektivischen Gemälde enthält stets mehrere Bilder, die sich als ein lebendiges, bewegtes Kaleidoskop mit jedem Schritt verändern. Marras Kunst wird zum überraschenden Erlebnis, indem sie uns einzigartige visuelle und räumliche Effekte erfahren lässt. Der Maler hat zu einem ganz eigenen Stil gefunden, der die Techniken von Op-Art und Orphismus reflektiert und durch neue Varianten erweitert.