• Context Art Miami 2016
  • Über die Ausstellung
  • Context Art Miami 2016

    • Künstler der Ausstellung 
    • Craig Alan

      Geboren 1971 in San Bernardino in Kalifornien führte der Weg von Craig Alan in jungen Jahren nach New Orleans und schließlich an die Universität von Alabama. Schon als Student erregte er Aufsehen. Preise und Auszeichnungen für seine künstlerischen Arbeiten bedeuteten keinen Stillstand, sondern vielmehr Anreiz, neue Ausdrucksformen in der Mixed-Media-Technik zu entwickeln. Ausgangspunkt seiner auf Holz und Leinwand realisierten Werke sind zunächst eigene Fotoaufnahmen von Menschengruppen. Durch aufwendige Bildauflösungen und optische Veränderungen entstehen anschließend unterschiedliche Choreografien, die oft Porträts bedeutender Künstlerpersönlichkeiten zum Vorbild haben.

      Antonio Marra

      Antonio Marras abstrakte Arbeiten üben durch ihren verblüffenden Wandel von Form und Farbe eine außergewöhnliche Faszination aus. Jedes seiner multi-perspektivischen Gemälde enthält stets mehrere Bilder, die sich als ein lebendiges, bewegtes Kaleidoskop mit jedem Schritt verändern. Marras Kunst wird zum überraschenden Erlebnis, indem sie uns einzigartige visuelle und räumliche Effekte erfahren lässt. Der Maler hat zu einem ganz eigenen Stil gefunden, der die Techniken von Op-Art und Orphismus reflektiert und durch neue Varianten erweitert.

      Bas Meeuws

      Bas Meeuws ist ein junger Fotograf, welcher das traditionelle holländische Genre der Blumenstillleben neu inszeniert. Wie die Alten Meister komponiert er seine Werke Blüte für Blüte in voller Pracht. Das Resultat ist eine collagenhafte Fotografie, welche sich jenseits alles Vergänglichem bewegt. In seinen Blumenstücken vereint der Künstler so seine Hauptinteressen: Schönheit, Natur, technische Herausforderung, Ikonographie und Kunst. Mit all ihrer perfekten, jedoch digitalen Schönheit lassen die Werke den Glanz des niederländischen Goldenen Zeitalters neu erstrahlen.

      Medardus

      Der Künstler Medardus, der mit vollem Namen Camille Medardus Hagner heißt, entwickelt seine Gemäldezyklen mittels Spurensuche in der Vergangenheit. Für seine Ölgemälde kombiniert der Künstler Motive historischer Gemälde oder Fotografien mit eigenen Bildimaginationen und Geschöpfen sowie zeitgenössischen Themenbereichen aus Technik oder Raumfahrt. Medardus erschafft ambivalente, fremdartige Bildräume in denen Mensch, Tier und Maschine zu zeitlosen Ansichten verschmelzen. Der Maler lebt und arbeitet in der Schweiz.

      Yoshiyuki Miura

      Yoshiyuki Miuras Werke lassen sich als ordnender Eingriff in das allgegenwärtige Chaos begreifen. In seinen Skulpturen und Rauminstallationen reflektiert der japanische Künstler das Verhältnis von Raum und Zeit. Er lotet Kraft und Gegenkraft aus und bringt sie in einen harmonischen Zustand von Spannung und Ausgleich. Miura kreiert Objekte, die sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik, Einfachheit und Präzision auszeichnen und die mit der Wahrnehmung von Dreidimensionalität spielen.

      Moto Waganari

      Lutz Wagner aka Moto Waganari entwirft transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.

      Danielle van Zadelhoff

      Im Jahr 2013 kaufte Danielle van Zadelhoff ihre erste Kamera und war von diesem Moment an von der Fotografie besessen. Die Kombination aus Fotografie und Faszination für die menschliche Psyche gibt ihren Werken eine unvergleichliche Stimmung, die niemanden unberührt lässt. Danielle van Zadelhoff verfügt über die Gabe Gefühle wiederzugeben, die jede Person das ganze Leben hindurch begleiten. In ihren Bildern spiegelt sich das volle Leben, Einsamkeit, Verletzlichkeit, Unschuld, die reinen Emotionen. Neben religiösen Bezügen gelingt es der Künstlerin auch eine historische Atmosphäre einzufangen. In ihren Bildern wird dies sichtbar durch ihre Liebe zum Detail und für Proportionen. Charakteristisch für van Zadelhoffs Arbeit ist auch der häufige Gebrauch von Claire-obscure, einer Technik, die besonders bei Malern in der Renaissance beliebt war.