• ROMAN KLONEK - COLORCUTS
  • Über die Ausstellung
  • ROMAN KLONEK - COLORCUTS

    VERNISSAGE FREITAG, 11. MÄRZ 2022

    ROMAN KLONEK gehört zu den führenden Vertretern der deutschen Druckgrafik-Szene. Betrachtet man Kloneks Werk, erkennt man rasch seine Vorliebe für reduzierte Formen und
    tierähnliche Wesen, die zuweilen an die Geburtsstunde des Comics erinnern.

    Vom 11. März bis 23. April zeigt Jörg Heitsch neue Holzschnitte von Roman Klonek.

    Auf seinen Reisen in fremde Welten sucht Roman Klonek nach jenen Begegnungen mit dem Unbekannten. Er bedient sich einer Bildsprache aus der konkreten und abstrakten Malerei teils mit der Farbigkeit aus der Pop-Art und narrativen Elem enten.

    Die Faszination Kloneks für Mischwesen, Fantasiecharaktere und grafische Bildwelten stammt bereits aus seiner von russischen und polnischen Zeichentrickfilmen geprägten Kindheit.

    Roman Klonek gilt in der zeitgenössischen Kunstszene als einer der herausragendsten Künstler, die in der Drucktechnik „Holzschnitt“ arbeiten. Als eigentliche Kunstform entwickelte sich der Holzschnitt bereits im 8. Jahrhundert in Japan, hat aber auch in Deutschland von Albrecht Dürer über Karl Schmidt Rottluff bis zu Jörg Immendorf eine lange Tradition.

    In Anbetracht der aktuellen Kunstströmungen, die von der Vielfalt der digitalen Möglichkeiten stark beeinflusst sind, stellt Klonek hier eine besondere Position dar. Der Künstler hat sich auf den sogenannten „verlorenen Schnitt“ spezialisiert. Bei diesem Verfahren werden die verschiedenen Farbebenen des Bildes durch schrittweises Abtragen – und mittels einer einzigen Druckplatte – schichtweise auf das Trägermaterial gedruckt. In mehreren Arbeitsschritten entsteht somit ein mehrfarbiges Bild in einer exklusiven Auflage von maximal 8 Exemplaren. Somit gelten die einzeln im Handabzug gefertigten Editionen, die durch jeden Farbabzug eigene Besonderheiten aufweisen, als Original.

    • Künstler der Ausstellung  
    • Roman Klonek

      Roman Klonek repräsentiert in der zeitgenössischen Kunstszene, die von der Vielfalt der digitalen Möglichkeiten stark beeinflußt ist, als einer der herausragendsten Künstler die traditionelle Drucktechnik „Holzschnitt“. Betrachtet man Kloneks Werk, erkennt man rasch seine Vorliebe für sehr reduzierte Formen und oft tierähnliche Wesen, die zuweilen an die Geburtsstunde des Comics erinnern. Die Charaktere, die Kloneks Welt bevölkern, sind alles andere als Superhelden. Vielmehr könnte man sie als Versuchskaninchen bezeichnen, die im Labor des Zeichners auf ihre Bestimmung warten. Dieser hält die Fäden in der Hand, stellt seinen Protagonisten Fallen, legt Fettnäpfchen aus und beobachtet dann, gemeinsam mit dem Betrachter, was wohl passiert.