• Über die Ausstellung
  • Art Miami New York

    • Künstler der Ausstellung 
    • Salustiano

      Die Hauptthematik des spanischen Künstlers Salustiano ist das Portrait. Mit hoher ästhetischer Fertigkeit spielt der Künstler mit dem Auge des Betrachters, welchem er die faszinierend undurchdringlichen Blicke der von ihm portraitierten Charaktere gegenüberstellt und aussetzt. In oftmals über 60 Farbschichten arbeitet er die Gesichtszüge seiner teils androgyn wirkenden Protagonisten in feinster Präzision heraus. Diese sind stets vor einem einfarbigen oder weißen Hintergrund platziert und wirken - in beinahe manischer Eigenheit sich einem Vorgang geistiger oder physischer Art hingebend - von der Außenwelt getrennt und isoliert. Die mentale Versenkung oder auch instinktive Entschlossenheit und Kraft der Porträtieren, seien es auch zarte, junge Mädchen oder Buben, wird eindringlich spürbar.

      The main theme of Spanish artist Salustiano is the portrait. Highly aesthetically, the artist plays with the viewer's eye which he opposes and exposes the fascinating impenetrable glances of the characters he portrayes. Often in about 60 layers of paint he is carving out the facial features of his partly androgynous protagonists acting in finest precision. These are always placed against a plain or white background and seem – devoting themselves in almost manic peculiarity to mental or physical actions - isolated from the outside world. The intellectual immersion or instinctive decisiveness and power of the portrayed persons, wether they are delicate, young girls or boys, is strongly noticeable.

      El trabajo de Salustiano se centra ante todo en el retrato. Con un acabado extremadamente minucioso y estético, juega el artista con la propia mirada del espectador, la cual enfrenta con la penetrante casi desafiante mirada de sus retratados. Sus obras tienen de media unas 60 capas de pintura acrílica, que usa de fondo. De esta base va extrayendo con pintura al óleo los rasgos faciales de sus retratados, los cuales poseen muchas veces rasgos andróginos. El fondo monocromo, normalmente rojo, negro, blanco o rosa, hace que destaquen sus figuras dotándola de un aura genuina, aislándolas del mundo exterior. Salustiano, a su vez, juega con la mirada de sus retratados que miran muchas veces directamente al espectador, entrando en un dialogo directo con el público.

      Angela Glajcar

      Angela Glajcar verbindet Gegensätze. Ihre Papierskulpturen schweben frei im Raum oder bilden massive Blöcke. Sie wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Terforation nennt Angela Glajcar die Kuben aus weißen Papieren. Ihre streng geometrische Form wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder verschieden große Öffnungen. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.

      Antonio Marra

      Antonio Marras abstrakte Arbeiten üben durch ihren verblüffenden Wandel von Form und Farbe eine außergewöhnliche Faszination aus. Jedes seiner multi-perspektivischen Gemälde enthält stets mehrere Bilder, die sich als ein lebendiges, bewegtes Kaleidoskop mit jedem Schritt verändern. Marras Kunst wird zum überraschenden Erlebnis, indem sie uns einzigartige visuelle und räumliche Effekte erfahren lässt. Der Maler hat zu einem ganz eigenen Stil gefunden, der die Techniken von Op-Art und Orphismus reflektiert und durch neue Varianten erweitert.

      Herbert Mehler

      Herbert Mehlers amorphe Stahlskulpturen verweisen auf archaische Urformen der Natur und Geometrie. Assoziationen an Pflanzen, Blüten und Knospen werden wach. „Ich glaube, jeder trägt einen Kanon der Urformen in sich, die kulturübergreifend in der menschlichen Wahrnehmung verankert sind“, so Mehler. Der Künstler verbindet Organisches mit Tektonischem – so erinnert allein die lamellenhafte Oberfläche seiner Objekte an Baumrinde, aber auch an antike Säulen. Sanfte Schwünge dynamisieren die Skulpturen und laden sie energetisch auf. Als eine Metapher auf organische Wachtumsprozesse und die Energie des Lebens laden Mehlers harmonische, formschöne Skulpturen zu meditativer Ruhe und Kontemplation ein.

      Yoshiyuki Miura

      Yoshiyuki Miuras Werke lassen sich als ordnender Eingriff in das allgegenwärtige Chaos begreifen. In seinen Skulpturen und Rauminstallationen reflektiert der japanische Künstler das Verhältnis von Raum und Zeit. Er lotet Kraft und Gegenkraft aus und bringt sie in einen harmonischen Zustand von Spannung und Ausgleich. Miura kreiert Objekte, die sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik, Einfachheit und Präzision auszeichnen und die mit der Wahrnehmung von Dreidimensionalität spielen.

      Moto Waganari

      Lutz Wagner aka Moto Waganari entwirft transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.

      Aldo Cristofaro

      Aldo Cristofaro bezeichnet sich selbst als "Sammler seiner visuellen und audiellen Umgebung". Auf stundenlangen Streifzügen durch Berlin lässt er sich inspirieren von Mustern auf dem Asphalt oder Graffiti-Spuren an den Mauern. Seine informellen Arbeiten übersetzen musikalische Klänge und visuelle Eindrücke vom modernen Großstadtleben in die Malerei. Das Ergebnis sind farbgewaltige und energiegeladene Kompositionen, die die Imagination beflügeln. Der auf Sizilien geborene Künstler lebt und arbeitet in Berlin.

      Slava Seidel

      Die magischen Kompositionen der russischen Malerin Slava Seidel visualisieren eine Welt zwischen Wahrheit und Illusion. Ihre Zeichnungen in Sepiatusche zeigen surreale Szenen vor beeindruckender Architektur-Kulisse, die ein Gefühl von Schwindel, Spannung und Dynamik provozieren. Sogar in Verzerrung meistert die Künstlerin die Darstellung der komplexesten Architekturformen - trotz der anspruchsvollen Tuschetechnik, die keine späteren Korrekturen erlaubt. Seidels technische Präzision ist ebenso bemerkenswert wie ihr Talent zur Bildimagination, das uns in unbekannte, phantastische Realitäten entführt.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Salustiano, Angela Glajcar, Antonio Marra, Herbert Mehler, Yoshiyuki Miura, Moto Waganari, Aldo Cristofaro, Slava Seidel