• art KARLSRUHE
    art KARLSRUHE
  • Über die Ausstellung
  • art KARLSRUHE

    Die Heitsch Gallery wird diesen Februar wieder mit ausgewählten Künstlerpositionen auf der art KARLSRUHE vertreten sein.

    One-Artist-Show
    UDO NÖGER

    Heitsch Gallery | art KARLSRUHE
    21. - 24. Februar 2019, 11 bis 19 Uhr
    Stand A12, Halle II

    PREVIEW
    20. Februar 2019, 14 bis 21 Uhr

    Anschrift | Messe Karlsruhe
    Messeallee 1
    D-76287 Rheinstetten
    Deutschland

    Weitere Informationen zu Anfahrt & Tickets finden Sie unter www.art-karlsruhe.de.

    • Künstler der Ausstellung 
    • Angela Glajcar

      Angela Glajcar verbindet Gegensätze. Ihre Papierskulpturen schweben frei im Raum oder bilden massive Blöcke. Sie wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Terforation nennt Angela Glajcar die Kuben aus weißen Papieren. Ihre streng geometrische Form wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder verschieden große Öffnungen. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.

      Moto Waganari

      Lutz Wagner aka Moto Waganari entwirft transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.

      Henning von Gierke

      Seit Jahren begeistert der Münchner Maler Henning von Gierke ein internationales Publikum mit seiner realistischen Malweise. Er hinterfragt in seinen Arbeiten unser Dasein im Kontext von Natur, Religion und Philosophie. Die klassischen Themen der Mythologie, des Christentums und der Religionen gehören ebenso zu seinem umfangreichen Oeuvre wie Portraits, Stillleben oder Interieurs. Nicht nur als Maler, auch als Regisseur und Bühnenbildner ist von Gierke weltweit gefragt. Für seine Filmausstattungen wurde er mit dem deutschen Filmpreis in Gold und dem silbernen Bären ausgezeichnet.

      Udo Nöger

      Nögers Ziel ist es, die Lumineszenz von Farbe zu zeigen. Er ist bekannt für seine monochromatischen grauen Arbeiten, die erscheinen, als würden sie selbst Licht ausstrahlen. Nöger erreicht diesen Effekt, indem er mehrere Bahnen Stoff oder Leinwand auf einen Rahmen spannt, die wiederum vorher bemalt oder beschnitten wurden. Deshalb wirken die Arbeiten an manchen Stellen lichtdurchlässiger als an anderen. Nöger ist auch dafür bekannt, die Stoffunterseite zu bemalen und Materialien unterschiedlicher Stärke und Opakheit zu verwenden.

      Udo Nögers Gemälde, auf den ersten Blick ein gestischer Abstrakter Expressionismus, der in eine subtilere, leuchtende Palette blasser Silber- und Grautöne, Weiß und gebrochenes Weiß übergeht, verändern sich wenn der Beschauer seinen Standpunkt vor ihnen ändert sowie bei wechselndem Lichteinfall.

      Udo Nöger besuchte die Fachhochschule Bielefeld und studierte anschließend in Paderborn, Berlin und Spanien. Als Stipendiat des Heinz Nixdorf Instituts verweilte er u.a. in New York, NY und Denver, CO.

      Marc Fromm

      Marc Fromms geschnitzte Reliefbilder und Skulpturen reflektieren Ausschnitte unserer täglichen Gegenwartskultur. Dabei setzt er sich mit den Werten und Qualitäten unserer Zeit
      auseinander. Der Künstler verarbeitet zeitgenössische Motive mit der Technik und Brillianz traditioneller, altmeisterlicher Schnitzkunst. Kirchliche Altartafeln deutet er zu modernen Werbetafeln um und ersetzt die religiösen Verheißungen durch die Versprechungen der Hochglanzmagazine. Marc Fromm thematisiert den heiligen Schein der Konsumwelt und demaskiert die Werbe-Klischees unserer Zeit.

      Yoshiyuki Miura

      Yoshiyuki Miuras Werke lassen sich als ordnender Eingriff in das allgegenwärtige Chaos begreifen. In seinen Skulpturen und Rauminstallationen reflektiert der japanische Künstler das Verhältnis von Raum und Zeit. Er lotet Kraft und Gegenkraft aus und bringt sie in einen harmonischen Zustand von Spannung und Ausgleich. Miura kreiert Objekte, die sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik, Einfachheit und Präzision auszeichnen und die mit der Wahrnehmung von Dreidimensionalität spielen.

      Dirk Salz

      Dirk Salz arbeitet an Gemälden, deren auffälligstes Merkmal ihre hochglänzenden Oberflächen sind. Diese kommen durch den Einsatz mehrschichtig aufgetragener, mit Pigmenten versehener Epoxidharze und die Versiegelung mit Polyurethanlack zustande. Die Bilder von Dirk Salz zielen immer auf die Erfahrung der Zeitlichkeit des Sehens. Sie fordern einen aktiven Betrachter, der sich die Zeit nimmt, sich vor den sich zunächst verschließenden Arbeiten hin und her, vor und zurück zu bewegen, den Blick jeweils neu zu fokussieren, um sich so langsam ihre Komplexität zu erschließen. Reflexion ist bei diesen Arbeiten also in zweierlei Form im Spiel: optisch als die Spiegelungseigenschaft der Bildoberflächen, rezeptionsästhetisch als die Reflexion des Betrachters auf seine eigene Seh-Erfahrung.

      Stefan Szczesny

      Stefan Szczesny, in den 1980er Jahren als Protagonist der Neuen Wilden Malerei bekannt geworden, zählt heute zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern in Deutschland. Er ist vor allem Maler, erschließt sich aber auch Felder wie Grafik, Skulptur, Fotografie, Mode und Design. Von großer Bedeutung ist sein keramisches Werk, das etwa 4000 Arbeiten umfasst. Der gebürtige Münchner lebt und arbeitet in Saint Tropez, außerdem unterhält er ein Atelier in Berlin.
      Die umliegende Natur- und Kulturlandschaft seiner Wahlheimat ist für Stefan Szczesny eine nie versiegende Quelle der Inspiration. Inmitten der idyllischen Natur, mit Blick auf tiefblaues Meer und sonnenüberflutete Weinfelder hat Stefan Szczesny das Credo eines Radikal-Optimisten entwickelt: "Die Welt ist schön. Genießt sie mit allen Sinnen, solange ihr noch Zeit dazu habt!"
      Die sinnenfrohe Heiterkeit, die von Stefan Szczesnys enger Beziehung zur Natur gespeist wird, prägt die Arbeit des Künstlers und findet ihren Ausdruck in unzähligen diesseitigen Glücksbildern, die erfüllt sind von der Reinheit und Schönheit der Schöpfung. Seine stählernen Schattenskulpturen sind leicht zugänglich: bewegte Frauenakte mit Früchten, die an Darstellungen der Eva denken lassen, als Sinnbild der Sinnlichkeit und Symbol für das verlorene Paradies.

      Slava Seidel

      Die magischen Kompositionen der russischen Malerin Slava Seidel visualisieren eine Welt zwischen Wahrheit und Illusion. Ihre Zeichnungen in Sepiatusche zeigen surreale Szenen vor beeindruckender Architektur-Kulisse, die ein Gefühl von Schwindel, Spannung und Dynamik provozieren. Sogar in Verzerrung meistert die Künstlerin die Darstellung der komplexesten Architekturformen - trotz der anspruchsvollen Tuschetechnik, die keine späteren Korrekturen erlaubt. Seidels technische Präzision ist ebenso bemerkenswert wie ihr Talent zur Bildimagination, das uns in unbekannte, phantastische Realitäten entführt.

      Marck

      Die Videoskulpturen des Schweizer Künstlers MARCK sind mehr als eine simple Kombination von Video und Skulptur: Sie sind die logische Folge einer intensiven Auseinandersetzung MARCKs mit Filmen und Videos, multimedialen Projekten, Perfomances, Musik und skulpturalen, kinetischen Objekten. Zentraler Aspekt in MARCKs Werken ist die Auseinandersetzung mit dem Menschen und seiner Gefühlswelt – die Suche nach einer Verknüpfung zwischen äußeren Einflüssen und inneren Zuständen.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Angela Glajcar, Moto Waganari, Henning von Gierke, Udo Nöger, Marc Fromm, Yoshiyuki Miura, Dirk Salz, Stefan Szczesny, Slava Seidel, Marck