• Über die Ausstellung
  • Art Karlsruhe 2014

    • Künstler der Ausstellung 
    • Anke Eilergerhard

      Anke Eilergerhard versteht es mit ihren fantastisch, absurden KITCHENPLASTICS unsere Seh-, Tast- und Geschmackssinne auf irritierende Art zu erregen. Die Berliner Künstlerin hinterfragt mit ihren üppigen Silikon-Objekten weibliche Klischees und besetzt mit ihren puristisch barocken Figuren eine einzigartige künstlerische Position. Ihre Werke springen ob ihrer waghalsigen Kompositionen oder ihrer taktil- und oft farbintensiv ausgestalteten Oberflächen sofort ins Auge. Denn ihr Thema ist Schönheit und alles was mit diesem höchst fragilen Phänomen assoziiert wird - Begierde, Liebe, Luxus, Übermaß, Verfall, Lust, Maßlosigkeit und Täuschung.

      Anke Eilergerhard masters the art of seduction. From silicone she creates cake-like sculptures which bewitch our senses with their voluptuous shapes and creamy surfaces. With her baroque KITCHENPLASTICS the Berlin-based artist questions clichés on femininity and occupies an unique artistic position.

      Henning von Gierke

      Seit Jahren begeistert der Münchner Maler Henning von Gierke ein internationales Publikum mit seiner realistischen Malweise. Er hinterfragt in seinen Arbeiten unser Dasein im Kontext von Natur, Religion und Philosophie. Die klassischen Themen der Mythologie, des Christentums und der Religionen gehören ebenso zu seinem umfangreichen Oeuvre wie Portraits, Stillleben oder Interieurs. Nicht nur als Maler, auch als Regisseur und Bühnenbildner ist von Gierke weltweit gefragt. Für seine Filmausstattungen wurde er mit dem deutschen Filmpreis in Gold und dem silbernen Bären ausgezeichnet.

      Yoshiyuki Miura

      Yoshiyuki Miuras Werke lassen sich als ordnender Eingriff in das allgegenwärtige Chaos begreifen. In seinen Skulpturen und Rauminstallationen reflektiert der japanische Künstler das Verhältnis von Raum und Zeit. Er lotet Kraft und Gegenkraft aus und bringt sie in einen harmonischen Zustand von Spannung und Ausgleich. Miura kreiert Objekte, die sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik, Einfachheit und Präzision auszeichnen und die mit der Wahrnehmung von Dreidimensionalität spielen.

      Moto Waganari

      Lutz Wagner aka Moto Waganari entwirft transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.

      Martin Willing

      Martin Willings Skulpturen basieren stets auf einfachen geometrischen Formen und lassen sich stilistisch der konkreten Kunst sowie der Minimal Art zuordnen. Ihren besonderen künstlerischen und ästhetischen Reiz entfalten seine Kunstwerke jedoch erst durch die Freisetzung der im Material angelegten Eigenkräfte, die sich in formschöpferischen Bewegungen äußern. Der studierte Künstler und Physiker lebt und arbeitet in Köln.

      Aldo Cristofaro

      Aldo Cristofaro bezeichnet sich selbst als "Sammler seiner visuellen und audiellen Umgebung". Auf stundenlangen Streifzügen durch Berlin lässt er sich inspirieren von Mustern auf dem Asphalt oder Graffiti-Spuren an den Mauern. Seine informellen Arbeiten übersetzen musikalische Klänge und visuelle Eindrücke vom modernen Großstadtleben in die Malerei. Das Ergebnis sind farbgewaltige und energiegeladene Kompositionen, die die Imagination beflügeln. Der auf Sizilien geborene Künstler lebt und arbeitet in Berlin.

Kunstwerke der Ausstellung

Mit Arbeiten von Anke Eilergerhard, Henning von Gierke, Yoshiyuki Miura, Moto Waganari, Martin Willing, Aldo Cristofaro