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  • Über die Ausstellung
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    • Künstler der Ausstellung 
    • Dirk Salz

      Dirk Salz arbeitet an Gemälden, deren auffälligstes Merkmal ihre hochglänzenden Oberflächen sind. Diese kommen durch den Einsatz mehrschichtig aufgetragener, mit Pigmenten versehener Epoxidharze und die Versiegelung mit Polyurethanlack zustande. Die Bilder von Dirk Salz zielen immer auf die Erfahrung der Zeitlichkeit des Sehens. Sie fordern einen aktiven Betrachter, der sich die Zeit nimmt, sich vor den sich zunächst verschließenden Arbeiten hin und her, vor und zurück zu bewegen, den Blick jeweils neu zu fokussieren, um sich so langsam ihre Komplexität zu erschließen. Reflexion ist bei diesen Arbeiten also in zweierlei Form im Spiel: optisch als die Spiegelungseigenschaft der Bildoberflächen, rezeptionsästhetisch als die Reflexion des Betrachters auf seine eigene Seh-Erfahrung.

      Angela Glajcar

      Angela Glajcars Papierskulpturen scheinen fast frei im Raum zu schweben. Sie vermitteln eine unnachahmliche Leichtigkeit und Schlichtheit. Gleichzeitig gibt die klare Reduktion des Materials, das weiße Papier, den Skulpturen eine unnachgiebige Klarheit. Geometrische Formen werden durch die einfache Geste des Reißens konterkariert. Zudem geben die Staffelung des Materials und das Spiel von Licht und Schatten auf verschiedenen Ebenen, dem Kunstwerk eine unnachahmliche Tiefe. Letztlich sorgen Angela Glajcars Skulpturen für Ruhe und Ausgeglichenheit.

      Yoshiyuki Miura

      Yoshiyuki Miuras Werke lassen sich als ordnender Eingriff in das allgegenwärtige Chaos begreifen. In seinen Skulpturen und Rauminstallationen reflektiert der japanische Künstler das Verhältnis von Raum und Zeit. Er lotet Kraft und Gegenkraft aus und bringt sie in einen harmonischen Zustand von Spannung und Ausgleich. Miura kreiert Objekte, die sich durch eine außergewöhnliche Ästhetik, Einfachheit und Präzision auszeichnen und die mit der Wahrnehmung von Dreidimensionalität spielen.

      Rudolf Burda

      Der tschechische Künstler Rudolf Burda ist von Glas fasziniert und beschäftigt sich professionell mit der Herstellung von Glasobjekten und Skulpturen.
      "Die größte Inspiration ist für mich das Universum, Teil der Energie des Urknalls zu sein, der weder Anfang noch Ende hat. Das ist das Credo meines Lebens. Ich stehe in der Tradition des minimalistischen Erbes und suche mit meiner Kreativität nach der idealen und reinen Form, die als "Gestalt" oder als ein “organsiertes Ganzes” wahrgenommen wird. Mein Ziel ist es, zur Erhaltung der alten Tradition des mundgeblasenen Glases beizutragen, sie zu entwickeln und zu perfektionieren. Ich hoffe, im Betrachter ein Verständnis von Zeit und Raum zu erwecken, das aus einem kontinuierlichen Energiefluss gebildet wird. Dieser spiegelt alle Realitäten wider, er erschafft und schluckt gleichzeitig. In meinen Arbeiten bewahre ich die alte Tradition des mundgeblasenen Glases und auf der anderen Seite möchte ich für eine neue Idee des geschichteten Glases und für eine einzigartige Materialästhetik stehen.”

      Herbert Mehler

      Herbert Mehlers amorphe Stahlskulpturen verweisen auf archaische Urformen der Natur und Geometrie. Assoziationen an Pflanzen, Blüten und Knospen werden wach. „Ich glaube, jeder trägt einen Kanon der Urformen in sich, die kulturübergreifend in der menschlichen Wahrnehmung verankert sind“, so Mehler. Der Künstler verbindet Organisches mit Tektonischem – so erinnert allein die lamellenhafte Oberfläche seiner Objekte an Baumrinde, aber auch an antike Säulen. Sanfte Schwünge dynamisieren die Skulpturen und laden sie energetisch auf. Als eine Metapher auf organische Wachtumsprozesse und die Energie des Lebens laden Mehlers harmonische, formschöne Skulpturen zu meditativer Ruhe und Kontemplation ein.
      Mit internationalen Ausstellungen und zahlreichen Ankäufen durch Museen und für den öffentlichen Raum hat sich Herbert Mehler einen Namen gemacht. Aktuell lebt und arbeitet der Künstler in Berlin und Riedenheim bei Würzburg.